Betriebsgruppe Göttingen

„Na … auch befristet? Pflege: 35 %“ Sichere Pflege braucht sichere Bedingungen

Krankenschwestern und Krankenpfleger an der UMG haben – wie andere Berufsgruppen auch – ein immer größeres Arbeitspensum zu bewältigen. Dennoch bietet die UMG vielen von uns keine Sicherheit, ihre Zukunft planen zu können. Viele Kolleginnen und Kollegen müssen mit einem befristeten Arbeitsvertrag leben. Nach Angaben des Personalrats sind an der UMG 35% der Pflegenden befristet! Im Vergleich zu anderen Universitätskliniken ist dies ungeheuer viel.

"Schöne Bescherung" am Uniklinikum Göttingen

Der Weihnachtsbaum in der Westhalle im Uniklinikum Göttingen. Nach Personalabbau und Arbeitsverdichtung in den letzten Jahren schreibt das Klinikum schwarze Zahlen. Finanzvorstand Barbara Schulte plant dennoch Lohnabsenkungen!

Beschäftigte | WACHSCHUTZ/POLIZEI | PR-Konferenz

Angst vor den Beschäftigten?

Am 15.10.2009 veranstaltete der Personalrat im Uniklinikum eine Konferenz, auf der als ein Schwerpunkt das Thema Ausgründung erörtert werden sollte. Ein Thema, das Beschäftigte vor allem in Bereichen wie HWD, Küche und Mensa etc. seit langem konkret betrifft und große Sorgen bereitet. Eingeladen waren Personalräte und Führungskräfte anderer Kliniken, Vorstand und Management der Uniklinik Göttingen, Unternehmensberater und Fachanwälte.

Reaktionen auf den Einsatz von Sicherheitspersonal gegen Beschäftigte am Uniklinikum Göttingen

Schon einen Tag nach der Konferenz des Personalrates und nach dem Einsatz von Polizei und Wachschutz im Uniklinikum Göttingen erreichte uns eine Solidaritätserklärung von den verdi-KollegInnen der Charité Universitätsmedizin in Berlin. Wir dokumentieren hier die Reaktionen auf die Ereignisse vom 15.10.:

Protestaktion anlässlich des Stiftungsausschuss des Uniklinikums

Am 24. August 2009 traf sich in Göttingen der Stiftungsausschuss der Uniklinik und beriet unter anderem über Ausgründung der Zentralküche und anderer Gastronomie-Bereiche sowie des Hauswirtschaftlichen Dienstes. Aus diesem Anlass versammelten wir uns, 30 Kolleginnen und Kollegen aus den von den Ausgründungsplänen betroffenen und bedrohten Bereichen, mit Transparenten und Trillerpfeifen zu einer Kundgebung vor dem Eingang des Gebäudemanagements. Unterstützung erhielten wir dabei auch von Kolleginnen und Kollegen aus anderen Klinikbereichen.

Das neue ver.di-Betriebsinfo ist da!

Der Kampf gegen Ausgründung war ein Schwerpunkt der ver.di-Arbeit im vergangenen Jahr. Seit über sieben Monaten konnte die Überleitung der Beschäftigten der Gastronomie in die Tochtergesellschaft verhindert werden! Dies haben die Kolleginnen und Kollegen nur durch ihren massiven Protest erreicht! Im aktuellen Betriebsinfo berichten ver.di-Kolleginnen und Kollegen aus dem Uniklinikum über vergangene sowie aktuelle Aktionen und Veranstaltungen.

„Es können nicht alle Menschen als Manager geboren werden“

Eine Delegation Göttinger ver.di-Aktiver aus dem Uniklinikum überreicht der Landesregierung in Hannover 3711 Unterschriften gegen Ausgründung und Lohnklau.

Bericht und Bilder: Aktionstag gegen Ausgründung am 3. Juni 09 im Klinikum Göttingen

Hallo, Kollegen...,Freunde, Nachbarn, Verwandte und alle Anderen, die den Kampf der KollegInnen im Klinikum in Göttingen für anständige Bezahlung und Arbeitsbedingungen mit solidarischem Interesse begleiten.

Aktionstag im Klinikum
Infotisch in der Westhalle

Bericht von der Delegation zum Präsidenten der Universität von Figura

Hallo Kollegen!

Hier ein kurzer (Naja!) Bericht von der Delegation zum Präsidenten der Universität von Figura am Donnerstag, den 23.04.09!

Die KollegInnen, deren Bereiche schon jetzt von den Ausgründungen betroffen sind oder als Nächste auf der Liste stehen, was ja Frau Schulte vom Vorstand auf der letzten Personalversammlung so ähnlich formuliert hatte, hatten sich entschlossen, ihre Sorgen und Ängste diesbezüglich auch der Chefetage der Universität mitzuteilen. Sie wollten damit in den dortigen Gremien Fürsprecher

ver.di-Protest am Uniklinikum Göttingen

Beschäftigte wehren sich gegen geplante Ausgründung und Lohnabsenkung! „Wir fordern, dass unser Vorstand alle Ausgründungen am Uniklinikum Göttingen stoppt“, heißt es in einer Petition, die in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) organisierte Beschäftigte aus der Reinigung und der Gastronomie am Universitätsklinikum Göttingen verfasst haben.

Neujahrsempfang des Uniklinikums Göttingen, 6. Februar 2009

Freitag nachmittag, Restaurant 2 im Uniklinikum Göttingen, einer der Bereiche im Klinikum, der laut Vorstandsplänen für die Ausgründung und Lohnabsenkung vorgesehen ist.

Ausgerechnet hier findet der traditionelle Neujahrsempfang mit geladenen Gästen statt. Auch anwesend, aber nicht geladen: 30 Beschäftigte des Uniklinikums, unter anderem aus den Gastronomie-Bereichen, der Betriebstechnik und der Pflege. Wir stehen mit ca. 30 Kolleginnen und Kollegen, in schwarz gekleidet, Spalier mit den mittlerweile wohl Niedersachsenweit bekannten Plakaten gegen Ausgründung und Lohnklau am Uniklinikum. Die geladenen Gäste kommen nicht umhin, sich durch unser Spalier ins Restaurant zu begeben. Viele schauen verlegen, viele gehen betont forsch hindurch, es gibt aber auch Zuspruch. Ein Professor meint beispielsweise: Wiederholungen machen Punkte nicht besser, aber mit diesem haben Sie einfach Recht.

Aktion Morgenröte – 29. Januar 2009

Am Donnerstag, 29. Januar, verteilten Gewerkschaftsaktivistinnen und –aktivisten zu Frühschichtbeginn an die Kolleginnen und Kollegen den Warnstreikaufruf zum 3. Februar sowie die aktuellen Informationen zu den Notdienstverhandlungen der ver.di Verhandlungsgruppe mit dem Vorstand im Zusammenhang damit. Stimmung an allen Eingängen interessiert und offen. Es gibt einige Diskussionen mit GmbH Beschäftigten, warum sie leider am 3. nicht mitstreiken können, da sie mit ihrem Arbeitsvertrag in der Friedenspflicht sind.

Aktionsbericht 3. Februar – Warnstreik am Uniklinikum Göttingen

An den ab fünf Uhr morgens aufgebauten Streikposten machten die Kolleginnen und Kollegen unmissverständlich deutlich, dass sie die Einschüchterungsversuche des Vorstands am Tag zuvor total daneben finden. 200 Kolleginnen und Kollegen blieben draußen – darunter viele aus dem OP-Bereich, der Betriebstechnik, dem Hauswirtschaftlichen Dienst, den Gastronomie-Bereichen, der Pflege, der Wäscherei, der Physiotherapie.

Angesichts des Drucks, der auf den Kolleg(inn)en lastete, ein kämpferischer Auftakt!

Ganztägiger Warnstreik rechtmäßig! Streikrecht verteidigen!

Dieses Info wurde einen Tag vor dem Warnstreik an die Beschäftigten verteilt. Die Antwort darauf ist das Flugblatt: „Warnstreik rechtmäßig – Streikrecht verteidigten“, das am 3. Februar morgens verteilt wurde.





Ganztägiger Warnstreik rechtmäßig!

Streikrecht verteidigen!

Flugblatt zum Warnstreik:Vorstand lässt Verhandlungen um Notdienste platzen!

Unser Flugblatt für den heutigen Warnstreik als download.

Vorstand lässt Verhandlungen um Notdienste platzen!

Es bleibt dabei: Beteiligt euch am 3. Februar am Warnstreik!

Einschüchterungsversuch zum Warnstreik

Dieser Text wurde uns von Beschäftigten der Klinik zugemailt. Er wurde über das Intranet der Uniklinik verbreitet. Er dokumentiert eindringlich, dass der Arbeitgeber versucht, die Verantwortung für das behauptete finanzielle Desaster der Uniklinik ausgerechnet auf die Arbeitskämpfe der Kolleginnen und Kollegen abzuwälzen. Damit versucht er, dem ersten Warnstreik am 3. Februar die Spitze zu nehmen und die Kolleginnen und Kollegen einzuschüchtern.

Augenmaß bezüglich des "Versorgungsauftrags gegenüber den Patienten" bewahren wir selbstverständlich, auch im Arbeitskampf.

Aufruf zum Streik- und Aktionstag am Dienstag, 3. Februar 2009, in Hannover

Anmeldungen zur Busfahrt Tel.: 0176-52533039 oder gst.goettingen@verdi.de

Flugblatt hier herunterladen, ausdrucken, weiter verteilen.

Die Beschäftigten der Länder fordern 8 Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr Geld, für Auszubildende 120 Euro mehr. Das ist ein Beitrag zur Stärkung der Binnenkonjunktur. Das Tarifergebnis muss zeit- und inhaltsgleich auf die Beamten/innen und Versorgungsempfänger/innen der Länder und Kommunen übertragen werden.
• Wir rufen die Beschäftigten der Universitätsklinik Göttingen auf zum Warnstreik ab Beginn der jeweiligen Frühschicht
• Auftakt um 7:45 Uhr am Westeingang
• Abfahrt der Busse vom Klinikum ab 8:30 Uhr
• Ver.di verhandelt eine Notdienstvereinbarung, deren Ergebnis zu beachten ist.

Aktion in Göttingen am 5.12.2008

Stellungnahme des UMG Vorstandes

Die starke Kundgebung am Freitag, die Verabschiedung der Resolution durch den Stadtrat und ein ausführlicher Bericht im Göttinger Tageblatt am Samstag hat den Vorstand so weit unter Druck gesetzt, dass er sich am Montag, 8. Dezember, genötigt sah, in einer eigenen Stellungnahme darauf zu reagieren.

Die vom Vorstand der UMG am 5.12.2008 veröffentlichte Stellungnahme ist in der Anlage nachzulesen.

Der Druck auf den Klinikvorstand wächst

Klinikbelegschaft demonstriert vor dem Rathaus/ Rat verabschiedet Resolution gegen die Ausgründung der Zentralküche, Mensa, Cafeteria und des Restaurants an der Uniklinik in Göttingen.